Pressemitteilung vom 14.02.2017

Wie aus der Antwort des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht, wird die Niederlassungsförderung für Hausärzte im Coburger Land gut angenommen. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2012 seien bereits fünf Hausärzte in den Genuss der Förderung gekommen.

Zum 25. August 2016 galten demnach die Mittelbereiche Coburg und Neustadt bei Coburg jeweils als regelversorgt, Coburg mit einem Versorgungsgrad von 97,6% und Neustadt mit 104,4%. Dies lasse Raum für weitere 9,0 bzw. 1,0 reguläre Hausarztniederlassungen. Hierfür stelle der Freistaat Bayern einen finanziellen Anreiz von bis zu 60.000€ für Ärzte bzw. bis zu 20.000€ für Psychotherapeuten zur Verfügung.

„Es ist erfreulich, dass die Förderung im Landkreis Coburg angenommen wird.“, kommentiert Landtagsabgeordneter und Staatssekretär a.D. Jürgen W. Heike die Verlautbarung des Ministeriums.

„Unsere wirtschaftlich erfolgreiche Region hat viele Vorzüge zu bieten, steht aber auch in intensivem Wettbewerb mit den Ballungsräumen wenn es um Fachkräfte geht. Die bayerische Niederlassungsförderung gibt uns hier zusätzliche Argumente in die Hand.“, so Heike. Dies gelte umso mehr seit der gemeinsam mit Staatsministerin Huml erfolgreich umgesetzten Initiative, wonach seit zum 1. Dezember 2015 die Förderung auf alle Ärzte der allgemeinen fachärztlichen Versorgung sowie Kinder- und Jugendpsychiater ausgedehnt worden sei.

Text: ne