Pressemitteilung vom 21.06.2017

Der Bayerische Landtag hat am Mittwoch wichtige Änderungen beim  Bayerischen Feuerwehrgesetz beschlossen.

„Wir stellen jetzt die Weichen dafür, dass unsere Feuerwehren auch in Zukunft noch regen Zulauf haben“, erklärt hierzu der Coburger Landtagsabgeordnete Jürgen W. Heike. „Kernpunkt ist die Anhebung der bestehenden Altersgrenze für den Feuerwehrdienst von 63 auf 65 Jahre. Damit wollen wir das Einsatzkräftepotenzial für die Feuerwehren vor Ort sichern.“
Zu diesem Ziel gehöre auch, dass bereits junge Kinder an die wichtige öffentliche Einrichtung Feuerwehr herangeführt werden können. Den Gemeinden werde daher die Möglichkeit eröffnet, auf freiwilliger Basis selbst die Nachwuchsarbeit ihrer Feuerwehr erheblich zu stärken und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in Form einer Kinderfeuerwehr an diese wichtige Aufgabe heranzuführen. Neben vielen weiteren Punkten werde darüber hinaus künftig die kommunale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren erleichtert.

Die Änderung des Feuerwehrgesetzes trage deutlich die Handschrift der CSU-Fraktion:  „Zusätzlich zu den geplanten Erleichterungen war uns wichtig, dass die Wehren auch bei Übungen auf öffentlichen Straßen künftig die Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen durch das Aufstellen von Verkehrszeichen treffen können. Das durfte bisher nur die zuständige Straßenverkehrsbehörde“, erläutert Heike. Wie üblich seien zudem alle betroffenen Verbände eng ins Verfahren eingebunden gewesen.

Text: ne